Talente-Cup-Premiere: Vier Schachelschweine im großen Feld dabei
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Am 20. und 21. Juni fand zum ersten Mal der Hamburger Talente-Cup statt, ein DWZ-gewertetes Turnier für Kinder bis U12 über fünf Runden im Lise-Meitner-Gymnasium. Ausgerichtet wurde das Turnier vom Hamburger Schachverband in Kooperation mit der Schachvereinigung Blankenese und der Schachwerkstatt.
Eigentlich wollten acht Schachelschweine mitspielen, doch vier mussten kurzfristig absagen. Übrig blieben Adrina, Bene, Konstantin und Fynn, die sich in einem richtig starken Feld behaupten mussten. Von 88 Kindern hatten nur 19 keine DWZ, teilweise auch aufgrund fehlender Vereinszugehörigkeit.
Die beste Platzierung holte Adrina mit 3,5 Punkten und Platz 12. Den Pokal für das beste Mädchen verpasste sie nur um Haaresbreite. Nach Willingen und dem Blankeneser Jugendpokal also schon wieder vorne mit dabei. Auf Adrina ist Verlass.
Bene kam mit 3 Punkten auf Platz 31, Konstantin holte 2 Punkte und landete dank hoher Buchholzwertung auf Platz 50. Beide nehmen ein schönes DWZ-Plus von rund 30 bis 60 Punkten mit nach Hause, also genau das, wofür man bei einem gewerteten Turnier antritt. Fynn rundete das Schachelschweine-Quartett mit einem Punkt und Platz 75 ab. In diesem Feld ist jeder Punkt hart erkämpft, und die Erfahrung gegen so viele neue Gegner ist Gold wert.
Allen vier ein dickes Lob fürs Mitspielen!
Turnierwochenende im Doppelpack: Blankeneser Jugendpokal und DWZ-Challenge
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Volles Programm am ersten Juniwochenende: Am 6. Juni stand der Blankeneser Jugendpokal an, am 7. Juni folgte direkt die DWZ-Challenge. Viele Schachelschweine waren gleich an beiden Tagen am Brett. Respekt vor so viel Ausdauer.
Blankeneser Jugendpokal (6. Juni)
Gespielt wurden sieben Runden. In der U10 schlugen sich unsere Jüngsten wacker. Benedict holte 4 Punkte und Platz 16, Konstantin mit einem seiner schwächeren Turniere landete mit 3,5 Punkten direkt dahinter auf Platz 17. Cristiano sammelte 3 Punkte und wurde 28., Elion kam auf 1 Punkt und Platz 34 im 36er-Feld. Für Elion war es ein Turnier zum Lernen, und genau dafür sind solche Tage da.
In der U12 zeigte Adrina wieder einmal, was in ihr steckt: 4 Punkte, Platz 5 und der Titel bestes Mädchen. Nach ihrem starken Auftritt bei der DJEM in Willingen die nächste Duftmarke. Borna holte 3 Punkte und Platz 13.
In der U14 spielte Leonard 3 Punkte ein und wurde 12.
Die schönste Überraschung des Tages kam aber abseits der Bretter: Die Schachwerkstatt verloste unter den teilnehmenden Vereinen mehrere Geldpreise für gute Jugendarbeit, und die Schachelschweine wurden gezogen. Wir bedanken uns herzlich für die Förderung! Das Geld fließt natürlich direkt wieder in die Jugendarbeit.
DWZ-Challenge (7. Juni)
Am Sonntag ging es für zehn Schachelschweine weiter. Bei der DWZ-Challenge wird in Vierergruppen mit ähnlicher Spielstärke gespielt, jeder gegen jeden. Das macht drei Wertungspartien pro Spieler auf Augenhöhe, also beste Bedingungen, um an der eigenen DWZ zu arbeiten oder überhaupt erst eine zu bekommen.
Die Tagesbestmarke von 2,5 aus 3 holten gleich drei von uns: Benedict, Johannes und Fynn. Stark! Leonard kam auf 1,5 Punkte, Jakob, Emil und Cristiano holten jeweils 1 Punkt. Emilia und Fiete sammelten je einen halben Punkt, und Lea erwischte einen rabenschwarzen Tag mit 0 aus 3. Kopf hoch, das passiert den Besten, und die nächsten Wertungspartien kommen bestimmt.
Zum Schluss ein dickes Dankeschön an die Turnierleitung, die Schiedsrichter und alle Betreuerinnen und Betreuer für zwei rundum gelungene Turniere. Solche Wochenenden organisieren sich nicht von allein!
HMM: 4,5:3,5 in der letzten Partie kurz vor Mitternacht
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Bereits der dritte Wettkampf der Saison war bis kurz vor Mitternacht komplett offen und endete um 23:55 Uhr mit einem 4,5:3,5-Sieg für die Schachelschweine. Auswärts bei Diogenes waren wir nur zu siebt, weil viele Jugendliche in Steinhorst zelten waren. Dadurch spielten wir mit einer Mannschaft, in der Maxi mit 36 Jahren der jüngste Spieler war. Da HaChri und Björn ihre erste Partie dieser Saison bestritten und auch Lennart dabei war, konnten Ralf und Thorsten Piehl an Brett 5 und 6 spielen. Jannik entschied sich für Brett 7, um Weiß zu haben. Brett 8 ließen wir frei und verzichteten darauf, taktisch Brett 1 freizulassen.
Der Wettkampf hatte nur komplett ausgeglichene Partien, und so dauerte es über drei Stunden, ehe HaChri den ersten halben Punkt holte. Björn und Maxi spielten beide nach einem Bauernopfer auf Angriff, konnten ihre Stellungen aber nicht verwerten und verloren. Maxi stand laut Engine die ganze Zeit schlechter und hatte nie einen zwingenden Gewinn, doch Björns Partie war komplett offen und ging in der Zeitnotphase dann leider verloren. Da Lennart mit einem schönen Matt durch einen Bauernzug den ersten Sieg einfuhr, stand es 1,5:3,5. Jannik rang seinen jungen Gegner, der eine ähnliche DWZ hatte und lange gut mithielt, am Ende nieder und holte den zweiten Sieg, ehe Ralf auf 3,5:3,5 stellte.
Damit lag es diesmal ausnahmsweise nicht an Ralf, den Mannschaftssieg mit der letzten Partie zu sichern, sondern an Thorsten P. Er gelangte mit einem Materialungleichgewicht von zwei Leichtfiguren gegen Turm und Bauer in ein Endspiel, in dem beide Spieler nur noch eine Minute auf der Uhr hatten und allein mit ihrem Inkrement spielten. Thorsten spielte die Stärken seines Läuferpaars stark aus und entwickelte mit einem Freibauern so viel Druck, dass er eine Qualität gewann. Mit einer Figur mehr schnappte er sich dann die gegnerischen Bauern und zwang seinen Gegner so kurz vor Mitternacht zur Aufgabe. Ein richtig schöner und spannender Wettkampf mit dem besseren Ende für die Schachelschweine, die damit den Klassenerhalt auch rechnerisch gesichert haben und mit 9 Mannschaftspunkten auf Platz 4 liegen.
Maxi Schrader
Hamburger Einzelmeisterschaft: Thorsten auf Platz 6, Till mit kurzem, aber starkem Auftritt
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Während in Willingen die Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften liefen, wurde parallel vom 23. bis 31. Mai in Hamburg gespielt. Schauplatz war die Schule Alter Teichweg (ATW), gespielt wurde über neun Runden, jeden Tag eine. Mit dabei waren zwei Schachelschweine: Thorsten P. und Till. Beide treten in der Kandidatenklasse an, der zweithöchsten Spielklasse.
Till kam leider nur auf vier Partien, in denen er aber ordentlich punktete: 2,5 aus 4. Das ist eine sehr gute Quote, und bei voller Rundenzahl wäre vermutlich noch einiges mehr drin gewesen. Schade, dass es bei vier Partien blieb.
Thorsten zog das Turnier dagegen komplett durch. Alle neun Runden, Tag für Tag, das ist über eine knappe Woche eine echte Konzentrationsleistung. Am Ende standen 5 Punkte und Platz 6 zu Buche. Eine solide und erfreuliche Platzierung in einem starken Feld.
Beiden vielen Dank fürs Mitspielen und Flaggezeigen für die Schachelschweine.
Vielen Dank an das Orgateam, die Schiedsrichter Axel Chmielewski und Hugo Schulz, sowie Turnierleiter Hendrik Schüler für ein tolles Turnier!
Turnierseite: https://www.hamburger-schachverband.de/hem2026/hem2026.htm
PS: Die Preise für Snacks und Getränke waren erfreulich niedrig. 👏
Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften in Willingen: Adrina und Lara stark unterwegs
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Vom 23. bis 31. Mai trafen sich Deutschlands beste Nachwuchsspieler in Willingen zu den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften. Mittendrin: zwei Schachelschweine. Adrina spielte in der U12w, Lara in der U14w. Beide reisten mit der Hamburger Delegation an. Die Hinfahrt mit der Bahn lief reibungslos, die Rückfahrt dann mit der von der Deutschen Bahn gewohnten Verlässlichkeit, also mit Verspätung. Standesgemäß eben 😅
Adrina, Lara und zwei weitere Mädchen aus der U14w teilten sich ein Zimmer, und das hat größtenteils richtig gut funktioniert. Der einzige echte Wermutstropfen abseits der Bretter war das Hotel. Es hat es dieses Jahr nicht hinbekommen, eine medizinisch verordnete glutenfreie Ernährung halbwegs ausgewogen abzubilden. Lara musste sich die ganze Woche von Pommes, Reis und gelegentlich Pasta ohne Sauce ernähren. Die Portionen waren dabei winzig. Im letzten Jahr gab es noch ein eigenes glutenfreies Buffet. Hier ist also deutlich Luft nach oben, und das sollte bei einem mehrtägigen Turnier auf diesem Niveau eigentlich selbstverständlich sein.
Adrina (U12w): Plus 113 DWZ und sechs Plätze nach vorne
Adrina spielte ein wirklich starkes Turnier, und das mit Luft nach oben. In Runde 4 stand sie mit Schwarz auf Gewinn (-5,6 laut Engine), nahm aber das angebotene Remis an. Ärgerlich im Nachhinein, aber gerade in der Hitze des Gefechts gegen einen nominell stärkeren Gegner ist so eine Entscheidung absolut nachvollziehbar. Am Ende standen 4 Punkte aus 9 Runden auf dem Konto. Klingt erstmal unspektakulär, ist es aber überhaupt nicht: Der Gegnerschnitt war sehr hoch, und Adrinas Turnierperformance lag bei 1413. Das bedeutet ein sattes Plus von 113 DWZ-Punkten. Von Setzlistenplatz 36 ging es auf Endrang 30. Klasse gemacht!
Adrinas Partien gibt es hier: https://www.deutsche-schachjugend.de/2026/dem-u12w/spieler/36/
Lara (U14w): Platz 11 und plus 46 DWZ
Lara war an Position 15 von 32 gesetzt, also solides Mittelfeld. Auch sie spielte gute Partien und hätte am Ende sogar noch mehr rausholen können. Highlight war die Partie in Runde 2 gegen Yueyi Chen, die man sich unbedingt anschauen sollte: https://www.deutsche-schachjugend.de/2026/dem-u14w/partien/2-3/
Auch sehenswert ist Runde 4 gegen Lotte Nönnig. Lara spielte hier fehlerfrei und maximal präzise: https://lichess.org/broadcast/dem-u14w/runde-4/jUm38R1T/E5U8Itkh
In den Runden 6 und 8 wäre jeweils mehr drin gewesen als die Remisen, aber so ist das bei einem so langen Turnier. Am Ende sprang Platz 11 heraus, eine Performance von 1747 und ein Ratingplus von 46 Punkten auf jetzt 1693. Eine richtig starke Bilanz.
Laras Partien gibt es hier: https://www.deutsche-schachjugend.de/2026/dem-u14w/spieler/15/
Beiden ein dickes Lob für die Leistungen in Willingen. Und an das Hotel die freundliche Bitte: Beim nächsten Mal bitte nochmal in die Küche schauen. Es geht hier um Kinder, die eine Woche lang konzentriert Schach spielen sollen. Dafür braucht es mehr als Pommes.
Ein großes Dankeschön geht zum Schluss an alle Betreuerinnen und Betreuer und Trainerinnen und Trainer, die so eine Woche überhaupt erst möglich machen. Und ganz besonders an Delegationsleitung Jeanette, die unter erschwerten Bedingungen stets einen kühlen Kopf bewahrt hat. Ohne dieses Engagement im Hintergrund wäre so eine Fahrt für die Kinder nicht denkbar. Danke euch!
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