SC Schachelschweine e. V.
  • Aktuelles
  • Der Verein
  • Training
  • Termine
  • Reisen
  • FSJ
  • Prävention
  • Mitglied werden
  • DWZ-Liste
  • Elternratgeber
  • SG U18-Jubiläumspokal

Turnierwochenende zum Saisonende: HSK Kids-Cup und Elmshorn

Details
Veröffentlicht: 28. Juni 2026

Zum Saisonausklang ging es für unsere Jüngsten gleich an zwei Tagen aufs Brett. Am 27. Juni stand der HSK Kids-Cup beim Hamburger SK an, am 28. Juni die Jugendstadtmeisterschaft in Elmshorn. Manche Schachelschweine waren an beiden Tagen dabei.

HSK Kids-Cup (27. Juni)

Sechs Schachelschweine machten sich auf zum HSK: Konsti, Adrina, Felix, Matteo, Elion und Diego. Gespielt wurde in zwei Gruppen.

In Gruppe A spielte Adrina groß auf. Platz 6 in der Gesamtwertung und bestes Mädchen der Gruppe. Ein wunderbarer Abschluss, denn für Adrina war es als Grundschülerin das letzte Turnier dieser Art. Was für ein Schlusspunkt. Konsti landete in derselben Gruppe auf Platz 16.

In Gruppe B holte Matteo Platz 10, Elion wurde 14. und Diego 18.

Drumherum: Es war warm, und über 20 Kinder sagten unangekündigt ab, was die Organisation sicher gefordert hat. Insgesamt blieb es aber gut auszuhalten. Für eine Schulwertung hat es bei uns diesmal nicht gereicht, weil von der Genslerstraße nur Konsti und Adrina am Start waren. Zu essen gab es Pasta Bolognese, auch in einer vegetarischen Variante. Da kann man nicht meckern.

Elmshorner Stadtjugendmeisterschaft (28. Juni)

Am Sonntag ging es für drei Schachelschweine nach Elmshorn: Konsti, Bene und Elion, alle in der U10.

Bene spielte ein starkes Turnier und wurde Sechster. Seine Entwicklung in den letzten Monaten ist wirklich beeindruckend und macht Lust auf mehr. Konsti folgte auf Platz 8, Elion wurde 25.

Allen ein dickes Lob für dieses Turnierwochenende und die ganze Saison. Jetzt erstmal Sommerpause, die habt ihr euch verdient.

Stichkampf um die Jugendbundesliga: Hauchdünn am Aufstieg vorbei

Details
Veröffentlicht: 28. Juni 2026

Am 28. Juni ging es für unsere Mannschaft um alles. Im Stichkampf gegen Weiße Dame stand der Aufstieg in die Jugendbundesliga auf dem Spiel. Am Ende fehlte ein einziger halber Punkt. Der Wettkampf ging mit 2,5 zu 3,5 verloren, und das auf eine Weise, die noch lange nachhallen wird. Denn zwischenzeitlich sah vieles nach einem klaren Sieg aus. Ein Bericht Brett für Brett.

Till hatte es mit einem Londoner System zu tun, in dem er einen aktiven Plan nicht kannte und auch nicht fand. Statt des soliden 5. Db6 spielte er ein mit "hypermodern" oder "unorthodox" recht wohlwollend umschriebenes 5. c5. Mit korrektem Spiel war das noch haltbar, doch wenige Züge später war die Partie laut Computer bereits fast verloren (+2,4). Sein Gegner erhöhte den Druck und gewann zwei Bauern. Till trickste und holte einen zurück. Zu retten war die Stellung aber nicht mehr. Es bedurfte nicht einmal sauberen oder genauen Spiels, um die Partie zu gewinnen. Mit dem weißen Bauern auf c7, dem weißen Turm auf d7 und dem schwarzen Turm auf c6 stellte Till seinen König auf die sechste Reihe. Td6+ und der Bauer war durch. Till gab auf. 0:1.

Yannics Partie startete 42 Minuten nach den meisten anderen, weil Brett 1 und 3 von Weiße Dame zu spät kamen. Yannic opferte im 9. Zug einen Bauern auf b4 (Yay, b4!). Ein strategisches Opfer, das nicht direkt zurückzugewinnen war. Sein Gegner nahm mit wenig Zeit auf der Uhr direkt an. Yannic stellte seine Figuren auf gute Felder, blockierte das Zentrum, zwang die schwarzen Steine auf den Damenflügel und bereitete so einen Königsangriff vor. Spätestens als der Gegner daraufhin seine eigenen Bauern am Königsflügel vorschob, statt seine inaktiven Figuren wieder ins Spiel zu bringen, war die Sache klar. Solider Sieg nach 30 Zügen. 1:1.

Luke war in der angenehmen Situation, gegen seine eigene Haupteröffnung zu spielen, Schottisch. Doch sein Gegner wählte eine absurde Nebenvariante mit 5. Sb3. Luke auf Nachfrage, ob er das kenne: "Ich habe gestern gesehen, dass mein Gegner das auf chess.com spielt, aber ich hab mir gedacht, ne, das spielt er eh nicht." Dann spielten beide erstmal gefühlt gar nicht. Die Zeit schmolz von der Uhr. Noch 23 Züge zu spielen, noch jeweils 30 Minuten auf der Uhr. Luke manövrierte komisch herum und stand auf dem Acker. Dafür holte er einen Bauern, stand aber noch immer auf dem Acker. Dann kam ein zweiter Bauer, mit Tempo, denn er drohte Damentausch. Beide spielten auf Inkrement. Uuuuuuund Lukes schwarze Magie wirkte. Springergabel auf Turm, Dame und König. Die Schachelschweine führten 2:1.

Lasse war optimal vorbereitet. Yannic hatte in der Endrunde gegen denselben Gegner gespielt und Lasse vorab einiges gezeigt. Im Mittelspiel drückte Lasse ordentlich, Weiß schien planlos. Er wickelte in ein gutes Endspiel ab, verwandelte den Vorteil aber leider nicht. Remis, 2,5:1,5.

Viktor spielte, obwohl krank, schönes Schach. Beim Abwickeln ins Endspiel gab er sich bewusst eine Blöße, um selbst gegen zwei statt gegen eine Schwäche spielen zu dürfen. Er fragte noch, ob er remisieren dürfe. Da Lukes Partie zu diesem Zeitpunkt noch verloren aussah, verneinte ich als Mannschaftsführer. Der Plan war eigentlich, dass es 2:2 steht und Viktor sowie Lasse in besseren Stellungen weiterkneten. Viktor gewann einen Bauern, aktivierte seinen König, und plötzlich geriet ebendieser in Gefahr. Die rettende Kombination fand er nicht. Statt eines Bauern gab er den Läufer, um nicht matt zu gehen. Kurz darauf gab er auf. 2,5:2,5.

Laras Gegner war der Zweite, der 42 Minuten verspätet kam. Und er spielte Französisch. Lara antwortete in klassischer Schachelschwein-Manier mit der Abtauschvariante. Ihr Gegner kannte sich besser aus und stellte seine Figuren auf die besseren Felder, nur um dann mir nichts, dir nichts auf den Damenflügel zu rochieren. Der Stellungstyp änderte sich drastisch. Lara schob ihre Bauern, ihr Gegner seine. Doch Lara war schneller. Nur nicht auf der Uhr. Trotz 42 Minuten Vorsprung geriet sie als Erste in Zeitnot. Ihren Zeitvorteil hatte sie da längst in einen Stellungsvorteil umgewandelt. Nach allen Regeln der Kunst faltete sie ihren Gegner zusammen wie ein Origami-Meister. Die c-Linie wurde kurzerhand geöffnet, dort stand der schwarze König. Die ungedeckten schwarzen Figuren verhinderten, dass die Damen getauscht werden konnten. Der f4 fiel mit Schach, die gegnerische Königstellung war noch immer schwach.

Alles deutete auf einen Sieg der Schachelschweine hin, zumal Luke gerade gewonnen hatte und Lasse und Viktor besser standen. Zwischenzeitlich glaubten wir sogar an 5:1, und auch der gegnerische Mannschaftsführer hoffte nur noch auf den Ausgleich. Und dann kam die beidseitige Zeitnot. Alles drohte, alles hing fast, bis bei Lara eine Qualität hing. Am Ende gab sie sogar eine Figur. So drehte sich die Partie, und mit ihr der ganze Wettkampf.

2,5 zu 3,5. Der Aufstieg in die Jugendbundesliga bleibt damit ein Ziel für die nächste Saison. So bitter das Ende war, der Weg dorthin hat gezeigt, was in dieser Mannschaft steckt.

Tore Sturm

Talente-Cup-Premiere: Vier Schachelschweine im großen Feld dabei

Details
Veröffentlicht: 21. Juni 2026

Am 20. und 21. Juni fand zum ersten Mal der Hamburger Talente-Cup statt, ein DWZ-gewertetes Turnier für Kinder bis U12 über fünf Runden im Lise-Meitner-Gymnasium. Ausgerichtet wurde das Turnier vom Hamburger Schachverband in Kooperation mit der Schachvereinigung Blankenese und der Schachwerkstatt.

Eigentlich wollten acht Schachelschweine mitspielen, doch vier mussten kurzfristig absagen. Übrig blieben Adrina, Bene, Konstantin und Fynn, die sich in einem richtig starken Feld behaupten mussten. Von 88 Kindern hatten nur 19 keine DWZ, teilweise auch aufgrund fehlender Vereinszugehörigkeit.

Die beste Platzierung holte Adrina mit 3,5 Punkten und Platz 12. Den Pokal für das beste Mädchen verpasste sie nur um Haaresbreite. Nach Willingen und dem Blankeneser Jugendpokal also schon wieder vorne mit dabei. Auf Adrina ist Verlass.

Bene kam mit 3 Punkten auf Platz 31, Konstantin holte 2 Punkte und landete dank hoher Buchholzwertung auf Platz 50. Beide nehmen ein schönes DWZ-Plus von rund 30 bis 60 Punkten mit nach Hause, also genau das, wofür man bei einem gewerteten Turnier antritt. Fynn rundete das Schachelschweine-Quartett mit einem Punkt und Platz 75 ab. In diesem Feld ist jeder Punkt hart erkämpft, und die Erfahrung gegen so viele neue Gegner ist Gold wert.

Allen vier ein dickes Lob fürs Mitspielen!

Turnierwochenende im Doppelpack: Blankeneser Jugendpokal und DWZ-Challenge

Details
Veröffentlicht: 07. Juni 2026

Volles Programm am ersten Juniwochenende: Am 6. Juni stand der Blankeneser Jugendpokal an, am 7. Juni folgte direkt die DWZ-Challenge. Viele Schachelschweine waren gleich an beiden Tagen am Brett. Respekt vor so viel Ausdauer.

Blankeneser Jugendpokal (6. Juni)

Gespielt wurden sieben Runden. In der U10 schlugen sich unsere Jüngsten wacker. Benedict holte 4 Punkte und Platz 16, Konstantin mit einem seiner schwächeren Turniere landete mit 3,5 Punkten direkt dahinter auf Platz 17. Cristiano sammelte 3 Punkte und wurde 28., Elion kam auf 1 Punkt und Platz 34 im 36er-Feld. Für Elion war es ein Turnier zum Lernen, und genau dafür sind solche Tage da.

In der U12 zeigte Adrina wieder einmal, was in ihr steckt: 4 Punkte, Platz 5 und der Titel bestes Mädchen. Nach ihrem starken Auftritt bei der DJEM in Willingen die nächste Duftmarke. Borna holte 3 Punkte und Platz 13.

In der U14 spielte Leonard 3 Punkte ein und wurde 12.

Die schönste Überraschung des Tages kam aber abseits der Bretter: Die Schachwerkstatt verloste unter den teilnehmenden Vereinen mehrere Geldpreise für gute Jugendarbeit, und die Schachelschweine wurden gezogen. Wir bedanken uns herzlich für die Förderung! Das Geld fließt natürlich direkt wieder in die Jugendarbeit.

DWZ-Challenge (7. Juni)

Am Sonntag ging es für zehn Schachelschweine weiter. Bei der DWZ-Challenge wird in Vierergruppen mit ähnlicher Spielstärke gespielt, jeder gegen jeden. Das macht drei Wertungspartien pro Spieler auf Augenhöhe, also beste Bedingungen, um an der eigenen DWZ zu arbeiten oder überhaupt erst eine zu bekommen.

Die Tagesbestmarke von 2,5 aus 3 holten gleich drei von uns: Benedict, Johannes und Fynn. Stark! Leonard kam auf 1,5 Punkte, Jakob, Emil und Cristiano holten jeweils 1 Punkt. Emilia und Fiete sammelten je einen halben Punkt, und Lea erwischte einen rabenschwarzen Tag mit 0 aus 3. Kopf hoch, das passiert den Besten, und die nächsten Wertungspartien kommen bestimmt.

Zum Schluss ein dickes Dankeschön an die Turnierleitung, die Schiedsrichter und alle Betreuerinnen und Betreuer für zwei rundum gelungene Turniere. Solche Wochenenden organisieren sich nicht von allein!

HMM: 4,5:3,5 in der letzten Partie kurz vor Mitternacht

Details
Veröffentlicht: 07. Juni 2026

Bereits der dritte Wettkampf der Saison war bis kurz vor Mitternacht komplett offen und endete um 23:55 Uhr mit einem 4,5:3,5-Sieg für die Schachelschweine. Auswärts bei Diogenes waren wir nur zu siebt, weil viele Jugendliche in Steinhorst zelten waren. Dadurch spielten wir mit einer Mannschaft, in der Maxi mit 36 Jahren der jüngste Spieler war. Da HaChri und Björn ihre erste Partie dieser Saison bestritten und auch Lennart dabei war, konnten Ralf und Thorsten Piehl an Brett 5 und 6 spielen. Jannik entschied sich für Brett 7, um Weiß zu haben. Brett 8 ließen wir frei und verzichteten darauf, taktisch Brett 1 freizulassen.

Der Wettkampf hatte nur komplett ausgeglichene Partien, und so dauerte es über drei Stunden, ehe HaChri den ersten halben Punkt holte. Björn und Maxi spielten beide nach einem Bauernopfer auf Angriff, konnten ihre Stellungen aber nicht verwerten und verloren. Maxi stand laut Engine die ganze Zeit schlechter und hatte nie einen zwingenden Gewinn, doch Björns Partie war komplett offen und ging in der Zeitnotphase dann leider verloren. Da Lennart mit einem schönen Matt durch einen Bauernzug den ersten Sieg einfuhr, stand es 1,5:3,5. Jannik rang seinen jungen Gegner, der eine ähnliche DWZ hatte und lange gut mithielt, am Ende nieder und holte den zweiten Sieg, ehe Ralf auf 3,5:3,5 stellte.

Damit lag es diesmal ausnahmsweise nicht an Ralf, den Mannschaftssieg mit der letzten Partie zu sichern, sondern an Thorsten P. Er gelangte mit einem Materialungleichgewicht von zwei Leichtfiguren gegen Turm und Bauer in ein Endspiel, in dem beide Spieler nur noch eine Minute auf der Uhr hatten und allein mit ihrem Inkrement spielten. Thorsten spielte die Stärken seines Läuferpaars stark aus und entwickelte mit einem Freibauern so viel Druck, dass er eine Qualität gewann. Mit einer Figur mehr schnappte er sich dann die gegnerischen Bauern und zwang seinen Gegner so kurz vor Mitternacht zur Aufgabe. Ein richtig schöner und spannender Wettkampf mit dem besseren Ende für die Schachelschweine, die damit den Klassenerhalt auch rechnerisch gesichert haben und mit 9 Mannschaftspunkten auf Platz 4 liegen.

Maxi Schrader

Seite 1 von 24

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Richtlinie (EU)